Ausstellungen, Lesungen und Veröffentlichungen

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27. 09 um 21.00 bis 28. 09.2016 um 0.00

Buchpremiere - Christian Schulz und Harald Hauswald

Der Lehmstedt-Verlag lädt ein zur Buchpremiere der neuen Fotobücher von Christian Schulz und Harald Hauswald mit Open-Air-Bildprojektion
und einem Gespräch mit den Fotografen über Leben und Fotografieren im Berlin der 1980er Jahre.

Berlin in den achtziger Jahren, gesehen von zwei jungen Fotografen, getrennt durch eine Mauer, aber verwandt in der Art, das alltägliche Leben
der Menschen in ihren jeweiligen Stadthälften mit der Kamera einzufangen: Ohne voneinander zu wissen, schufen Christian Schulz im Westen
und Harald Hauswald im Osten lebendige Ansichten »der beiden Städte Berlin«, die Mathias Bertram nun mit ihnen zu einem faszinierenden
Doppelporträt der geteilten Stadt zusammengefügt hat. Nicht ohne Ironie ist dabei, dass der Osten in meisterhaften Farbfotos und der Westen
in klassischem Schwarzweiß auftritt. Sichtbar wird eine Stadt, die auch nach mehr als zwanzig Jahren der Spaltung letztlich ein großes
Ganzes darstellte – und schon damals der lebendigste Ort Deutschlands war.

Riogrande Berlin
May-Ayim-Ufer 9
10243 Berlin

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Dauerausstellung

Seit dem 15. März 2016 sind die Werke von Harald Hauswald in den Ausstellungsräumen der Galerie zu sehen.
Die legendären Fotografien der 80er Jahre aus Ost-Berlin
gleichen einer kleinen Zeitreise.

Bunker Eichenthal
Museum der dramatischen Art

Eichenthaler Weg 7
18334 Lindholz, Bunker




Anfang Juli 2013 erschienen:

Harald Hauswald
Vor Zeiten
Alltag im Osten
Fotografien 1976 - 1990

Herausgegeben von Mathias Bertram

Lehmstedt Verlag, 2013

248 Seiten, 200 Duotone-Abbildungen

Für viele mag die DDR inzwischen ein Land aus grauer Vorzeit sein – für andere ist sie ein
immer noch naher Ort der Erinnerung, weil sie »vor Zeiten« hier aufgewachsen sind oder
hier prägende Jahre ihres Lebens verbracht haben. Harald Hauswald hat mit seinen
markanten Schwarz­weiß-Fotografien diese Erinnerung bereits nachhaltig mitgeprägt.
Die Aufnahmen zeichnen ein dichtes Bild des Lebens in der DDR, jenseits aller Parolen,
voller Anteilnahme und Sympathie mit den Leuten, die ihr Leben unter oft schwierigen
Verhältnissen bewältigten, zugleich aber voller Ironie gegenüber ­einem Staatwesen,
dem er von Anfang an kritisch gegenüber stand.

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Im März 2013 erschienen:

Harald Hauswald
Ferner Osten
Die letzten Jahre der DDR
Fotografien 1986 - 1990

Herausgegeben von Mathias Bertram

Lehmstedt Verlag, 2013

Klappenbroschur, 208 Seiten, 55 Fotos

"Hauswald in Farbe - eine kleine Überraschung

Harald Hauswald dokumentierte in seinen Fotos den Alltag in der DDR. Seine Schwarzweiß-Bilder
von Ost-Berlin und insbesondere vom Prenzlauer Berg haben große Bekanntheit erlangt.
Dass der Fotograf und Mitbegründer der Foto-Agentur "Ostkreuz" auch ein Meister der
Farbfotografie ist, zeigt sein neuer Foto-Band "Ferner Osten"."




DVD, Dokumentarfilm, 60 Minuten
Neuer deutscher Film: Zwischen Liebe und Zorn – Harald Hauswald, Fotograf "Seit 1978
dokumentierte der Fotograf Harald Hauswald eine Seite der DDR, die sonst unsichtbar
war. Ungestellte Szenen des Alltags hat er erfasst, sei es nur eine Katze am Fensterbrett oder
das triste Gesicht eines U-Bahn-Fahrers. Dieser Kontrapunkt des offiziellen Bildes Ostberlins
als „geleckt und sauber“ reichte, um die Aufmerksamkeit der Stasi zu erregen – Hauswald stand
unter Verdacht „staatsfeindlicher Hetze“. „Jeder Mensch“, sagt er in diesem Dokumentarfilm,
„läuft durch seinen eigenen Film“, und bei seinen Aufnahmen war es ihm wichtig, „dass eine
Geschichte rauskommt und nie einfach nur ein plattes Foto“. Der Film von Jörg Herrmann
stellt die Bilder eines offiziellen DDR-Films neben Hauswalds Fotos, dazwischen gibt es
Interviews mit Hauswald selbst, mit Kollegen, die seine Aufnahmen in den Westen brachten,
mit seiner Tochter, die von der Stasi als Schachfigur benutzt wurde. Ein spannendes Porträt
eines Künstlers mit wachem Auge."
Daniel Mufson


DVD
Neben dem 27-minütigen Film "Radfahrer" enthält die DVD den halbstündigen Bonusfilm
"Gespräch mit Harald Hauswald". Für diesen Film hat der Regisseur Marc Thümmler
mit Harald Hauswald einige der Orte besucht, die Hauswald in den achtziger Jahren
fotografiert hat. Dort spricht der Fotograf über sein Leben in der DDR und seit dem Mauerfall.

Die DVD bietet zu beiden Filmen Untertitel in den Sprachen englisch,
französisch und spanisch. Zusätzlich enthält die DVD ausgewählte
Fotografien Hauswalds und Auszüge aus der Stasi-Akte im PDF-Format.



RADFAHRER (27 min) + Gespräch mit Harald Hauswald (29 min)

DVD zu bestellen bei: www.bpb.de/radfahrer

RADFAHRER

Ein Film von Marc Thümmler
Die Überwachung des Fotografen Harald Hauswald durch die Stasi
Bonusfilm: Gespräch mit Harald Hauswald

FILM
Ein dokumentarischer Fotofilm über den systemkritischen Berliner Fotografen Harald Hauswald, ein Meisterwerk aus Konserven:
Fotografien aus dem Ost-Berlin der 80er Jahre, unterlegt mit von der Staatssicherheit verfassten Texten. Die aus dem Off
gesprochenen Passagen aus 1500 Seiten sprödem Stasitext belegen, wie das „Subjekt Hauswald“ der Stasi aus der Kontrolle gerät.
Marc Thümmler ist ein gleichsam bedrückender wie unterhaltsamer Film über Opfer und Täter im Überwachungsstaat DDR gelungen.

Begründung der Jury für die Nominierung von RADFAHRER für den Deutschen Kurzfilmpreis 2009

www.filmgestalten.de/de/filme/radfahrer





"Mythos Osteuropa" - Wanderausstellung

Auftragsarbeit für die Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn
Thema: Porträt fünf neuer EU-Beitrittsländer Osteuropas, 2004

Weitere Stationen sind in Planung, interessierte Leihnehmer melden sich bitte unter:

gu_hauswald@yahoo.de

Auf meiner Site ist eine Auswahl der Osteuropa-Fotos zu sehen.